Inhaltliche Beschreibung
Diese Veranstaltung widmet sich der Insulintherapie bei Diabetes mellitus. Prof. Dr. med. Erhard Siegel vom St. Josefskrankenhaus in Heidelberg macht uns mit den verschiedenen Insulinen in der Diabetestherapie vertraut und erklärt, in welchen Fällen eine Insulintherapie indiziert ist. Anhand von Patientenfällen überträgt er das in die Praxis. Anschließend besteht wieder die Möglichkeit, mit dem Referenten und den Teilnehmern über das besprochene Thema in den Austausch zu kommen. Prof. Peter Schwarz begleitet die gesamte Veranstaltung und abschließende Diskussion in seiner Position als wissenschaftlicher Leiter.
Kurzer Einblick
Eingangs berichtete uns Prof. Dr. med. Peter Schwarz in seiner Rolle als wissenschaftlichen Leiter dieser Veranstalter von seiner Arbeit als Präsident der Internationalen Diabetes Föderation (IDF). Beim internationalen IDF-Kongress in Bangkok stellte die IDF neue Arbeitsgruppen vor: 1. Fasten und Diabetes, 2. Prävention von Adipositas und Diabetes bei Jugendlichen, 3. Typ 5 Diabetes, 4. Typ 4 Diabetes - Gestationsdiabetes. Zukünftig sollen in diesen Arbeitsgruppen u.a. international einheitliche Leitlinien für diese Bereiche erarbeitet werden.
Anschließend widmete sich Prof. Dr. med. Erhard Siegel dem Thema der adäquaten Insulintherapie. Er beschrieb sehr ausführlich und anhand von Fallbeispielen, wie eine Umstellung auf die unterschiedlichen Insulintherapien (BOT, ICT, CT) bei manifesten Diabetes mit entgleistem Stoffwechsel erfolgen sollte. Zwischenzeitlich entflammte unter den Teilnehmern eine Diskussion über die Höhe der Insulindosis für den Einstieg in die Insulintherapie.
Wollen Sie wissen, warum Prof. Siegel zu einer Insulindosis raten würde, die nicht leitliniengereicht ist? Dann schauen Sie die Aufzeichnung von diesem spannenden Seminar!
Erfahren Sie auch, welche Insuline aktuell auf dem Markt sind und wie sie wirken, welche Anwendungsfehler seitens des Patienten zu bedenken sind und wie eine Korrektur der Insulindosis aufgrund von tageszeitlichen Schwankungen erfolgt.