Inhaltliche Beschreibung
In dieser Veranstaltung lässt uns Dr. med. Tobias Wiesner vom MVZ Stoffwechselmedizin in Leipzig an seinen Erfahrungen mit der administrativen Arbeit in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis teilhaben. Er bespricht mit uns die speziellen Herausforderungen, die praktische Umsetzung und mögliche „Fallstricke“, die diese Arbeit mit sich bringen. Im zweiten Teil des Seminars geht Dr. Wiesner speziell auf Aspekte der Berufspolitik als Diabetologe ein. Anschließend besteht wieder die Möglichkeit, mit dem Referenten und den Teilnehmern über das besprochene Thema in den Austausch zu kommen. Prof. Peter Schwarz begleitet die gesamte Veranstaltung und abschließende Diskussion in seiner Position als wissenschaftlicher Leiter.
Kurzer Einblick
Dr. med. Tobias Wiesner, selber praktizierender Mediziner in einer diabetologischen Ambulanz, ging der eingangs gestellten Frage nach, ob es noch Sinn macht, sich als Mediziner in einer Arztpraxis mit diabetologischem Schwerpunkt niederzulassen.
Um diese Frage beantworten zu können, gab er uns zunächst Einblicke in die Visionen und Pläne für das Gesundheitswesen seitens der Politik. Welche Rolle spielt Digitalisierung? In wie weit ist sie bereits jetzt schon Bestandteil in der Regelversorgung und welchen Nutzen verspricht sie sowohl dem Patienten als auch den behandelnden Ärzten? Dabei ging Dr. Wiesner u.a. auch auf die bestehenden Funktionen der ePA ein und skizzierte die Strategie der DDG, eine elektronische Diabetesakte implementieren zu wollen.
Zukunftsweisend war auch die Diskussion über den möglichen Einsatz von KI in der Medizin, zu der Dr. Wiesner angeregt hat.
Doch existenziell für die zukünftige Rolle von Diabetologen waren die Informationen über Abrechnung und Vergütung von entsprechenden Fachleistungen.
Wollen Sie erfahren, wie Dr. Wiesner abschließend die eingangs gestellte Frage beantwortet hat? Dann schauen Sie in die Aufzeichnung dieser Veranstaltung rein!