Inhaltliche Beschreibung
Diese Veranstaltung widmet sich ganz den Diabetespatienten im stationären Setting. Prof. Erhard Siegel erklärt uns, welche Herausforderungen und Gefahren sowohl für den Patienten als den Medizinern entstehen, wenn Patienten mit einem Diabetes als Nebendiagnose auf Station behandelt werden sollen. Anhand von aktuellen Fallbeispielen lassen sich die unterschiedlichsten Szenarien besprechen und passende Lösungsansätze finden. Anschließend besteht wieder die Möglichkeit, mit dem Referenten und den Teilnehmern über das besprochene Thema in den Austausch zu kommen. Prof. Peter Schwarz begleitet die gesamte Veranstaltung und abschließende Diskussion in seiner Position als wissenschaftlicher Leiter.
Kurzer Einblick
Jeder 5. Klinikpatient hat einen Diabetes und damit ein Risiko für längere stationäre Aufenthalte und ein schlechteres Outcome.
Wussten Sie, dass bei einem HbA1c von 10 alle immunkompetenten Zelle glyciert sind? Dieser Zustand ist mit einer immunsupprimierten Therapie gleichzusetzen und diese Person wird als Hochrisikopatient eingestuft. Vor einer geplanten OP sollte der HbA1c unbedingt auf unter 9 gesenkt werden.
Prof. Siegel erklärt anschaulich, wie die Diabetestherapie im stationären Setting anzupassen ist und anschließend wieder fortgesetzt werden sollte. Anhand von Fallbeispielen diskutiert er mit den Teilnehmern des Seminars das konkrete Vorgehen.
Wissen Sie z.B. was zu machen ist, wenn ein Patient, der lange Zeit gut eingestellt war, plötzlich entgleist?